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Ich bin Melanie Bauschke, auch kurz Melli genannt. Bevor ich zur Leichtathletik gekommen bin
, habe ich 6 Jahre klassisch und Jazzdance getanzt. Im Jahr 2000 fiel ich bei einer Sichtung in der Schule meinem Sportlehrer und späteren Trainer auf. Er war der Ansicht, dass ich Talent für die Leichtathletik habe und empfahl mir auf die Sportschule zu gehen.
Mein erstes Probetraining hatte ich bei dem Verein, aus dessen Bezirk ich komme: beim SV Flatow Köpenick Berlin. Dort bin ich beim 30-Meter-fliegend-Test gleich Zweite geworden. Ich wollte Sprinterin werden und gab das Tanzen auf. Da ich nicht nur im Sprinten erfolgreich war, sondern auch in anderen Disziplinen, wurde ich von der Bundestrainerin Mehrkampf angesprochen, ob ich es nicht mal mit Siebenkampf versuchen wolle. Ich mochte den Mehrkampf, konnte mich jedoch nie mit der letzten Disziplin, den 800 Metern anfreunden. Ich hatte Angst vor der Strecke und beendete im Sommer 2006 mein Training als Mehrkämpferin.
Von da an konzentrierten meine Trainerin Annett Stein und ich uns verstärkt auf meine erfolgreichste Disziplin aus dem Siebenkampf: den Weitsprung. Das Training hat sich ausgezahlt. Im Winter 2008 bin ich Deutsche Meisterin geworden und habe eine persönliche Bestleistung von 6,56 Metern erzielt. Der Sommer verlief dann auch sehr gut, auch wenn ich mein großes Ziel, die Olympischen Spiele, nur knapp nicht erreicht habe. Meine Bestleistung konnte ich bis zum Frühjahr 2009 auf 6,62 m steigern, seit dem EM- Titel in Kaunas am 19.07.2009 steht sie nunmehr bei 6,83 m.
Im Jahr 2009 hatte ich eine gute Hallensaison und konnte meinen Anlauf weiter stabilisieren. In Leipzig bin ich Mitte Februar deutsche Vize-Meisterin mit 6,51 m geworden und wurde für die Hallen- EM in Turin nominiert.
Die Teilnahme bei der WM in Berlin im Sommer 2009 war trotz des nicht zufriedenstellenden Verlaufes der bisherige Höhepunkt meiner Karriere.



